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AKG K-702
- Features
- Bauweise: Dynamisch offen
- Flachdrahtspulen-Technologie
- Hochpräzise 2-Schicht-Membran in patentierter AKG Varimotion-Technik
- Gepolstertes selbstjustierendes Echtleder-Bügelband
- Individuell angepasste Komfortpolster mit 3D-Form für perfekten Sitz
- Standfuß zur stilvollen Aufbewahrung
- Individuell getestet
- Technische Daten
- Empfindlichkeit: 105 dB/V
- Übertragungsbereich: 10 Hz - 39,8 kHz
- Nennimpedanz: 62 Ohm
- Nennbelastbarkeit: 200 mW
- Kabel: einseitig geführt, ca. 3 m lang
- Anschlussstecker: hartvergoldete 6,3 mm Klinke
- Gewicht: 235 g
Der K 702 bietet Aufnahme- und Rundfunkprofis die überragenden Klangeigenschaften des seit Jahren erfolgreichen K 701 und wird außerdem den hohen Anforderungen des professionellen Studio-Alltags gerecht. Sein geringes Gewicht, speziell geformte 3D-Ohrpolster und das gepolsterte Bügelband sorgen für optimalen Tragekomfort.
Der Referenz-Kopfhörer in offener Bauweise basiert technisch auf dem K 701. Zusätzlich wurde der K 702 ideal für den professionellen Studiobereich angepasst. Professionelle Features wie Flachdrahtspulen-Technologie und die patentierte Varimotion 2-Schicht Membran garantieren Impulstreue, Präsenz und Räumlichkeit.
Das steckbare Bi-Wiring Kabel und die unempfindliche Lackierung für intensiven Gebrauch machen den K 702 zum zuverlässigen Profikopfhörer.
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Gast schreibt:
20.11.2009
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das Teil ist einfach nur absolute Spitzenklasse. Der K702 ist wirklich jeden Cent wert und halt das, was er verspricht (Flachdrahtspulentechnologie,...).
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Gast schreibt:
05.12.2008
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Ein Erfahrungsbericht über den Kopfhörer AKG K 702
Von Eckhard Slawik, 04.12.2008
Nachdem ich den AKG Kopfhörer K 702 seit einigen Wochen mein eigen nenne und ihn in dieser Zeit auch fleißig benutzt habe, will ich hier über meine Erfahrungen mit ihm berichten.
Zuerst stellt sich natürlich die Frage, warum man noch einen dritten Kopfhörer braucht, wenn man schon zwei gute hat?
Die Antwort ist: Ich mache seit einiger Zeit Tonaufnahmen mit exzellenten Mikrofonen und einem entsprechenden Recorder. Trotz höchster Aufnahmequalität, entspricht das gespeicherte Schallereignis nicht immer der Empfindung, die ich beim Hören des Originals vor Ort hatte. Die Sache wird verständlich, wenn man bedenkt, daß beim Abhören der Aufnahme zu Hause die optischen Eindrücke und die Stimmung des Aufnahmeortes fehlen. Ich bin aber der Meinung, daß mit Hilfe der Bearbeitung am Rechner ein Teil dieses Mangels behoben werden kann - vorausgesetzt man hat die bestmögliche Kontrolle über das Ergebnis! Deswegen kam der Wunsch nach einem Kopfhörer auf, der einem das ermöglicht:
AKG K 702
Es ist ein offener Kopfhörer, der die Außengeräusche nicht unterdrückt und somit auch eine Unterhaltung mit einer anderen Person während der Bearbeitung ermöglicht. Er ist gut gestylt und kommt in den Farben Antrazit-schwarz und Aluminium. Ein 3m langes, gerades Kabel ist über einen kleinen, aber sehr soliden Stecker einseitig am linken Hörer angesteckt. Am anderen Ende des Kabels befindet sich der gängige, teilbare Klinkenstecker 3,5/6,3mm. Alle Kontakflächen sich vergoldet. Optional ist auch ein Spiralkabel erhältlich.
Nach der Impedanz von 62 Ohm zu urteilen, sollte man annehmen, daß der Kopfhörer laut ist, aber der erste Höreindruck ist ... leise! Gegenüber dem Sony MDR-7506, der mit 63 Ohm praktisch die gleiche Impedanz hat, ist der AKG um ca. 10dB leiser. Das bedeutet, man muß die Lautstärke um Faktor 3 weiter aufdrehen. Dieser Umstand ist zu Hause am Verstärker völlig belanglos. Allein wenn jemand auf die Idee kommen sollte den K 702 an kleinen, mobilen Geräten zu betreiben, könnte er zu leise sein.
Hat man die korrekte Lautstärke eingestellt, klingt der Kopfhörer sehr ausgewogenen, natürlich, präzise und vor allem angenehm! Im Vergleich zum erwähnten Sony und einem Beyerdynamic DT 931 ist das Klangbild aber schlanker - die Bässe sind nicht so mächtig. Vergleicht man nicht ständig einen Kopfhörer mit dem anderen, sondern hört sich wirklich gut gemachte CDs mit dem K 702 an, hat man nicht den Eindruck, daß im Klangbild irgend etwas fehlt. Er klingt kraftvoll, auch in den Bässen, sehr differenziert und durchsichtig. Alles in allem sehr natürlich - vorausgesetzt die Quelle (CD) bietet das an. Die meisten Hörversuche machte ich mit eigenen CD-Aufnahmen. Hier kenne ich sowohl das Original als auch den Grad der Bearbeitung.
Es ist auch interessant die Meinung außenstehender Personen, also "Nichtexperten" dazu zu hören. Eine Bekannte brachte die Sache auf den Punkt. Ich spielte ihr eine eigene CD vor: Ein kleiner vierstimmiger Chor mit Orgelbegleitung. Die Aufnahme entstand neulich in einer Kirche unter guten akustischen Bedingungen.
Zuerst hat sie die Aufnahme mit dem Beyerdynamic DT 931 angehört. Die spontane Bemerkung war: "Oh, der Kopfhörer klingt aber gut!" Als sie dann die selbe Aufnahme mit dem AKG K 702 anhörte, gab es zuerst eine kleine Pause - dann meinte sie: "Das klingt wie ohne Kopfhörer!"
Das ist wohl das größte Kompliment, daß man einem Kopfhörer, bzw. einer ganzen Audiokette machen kann, wenn die Geräte "unhörbar" werden!
Da wäre noch der Tragekomfort zu erwähnen. Er ist nicht schlecht, vielleicht für andere Köpfe sogar ganz gut. Für meinen Kopf ist es unter dem Kopfhörer ein wenig eng. Das schicke Lederband mit der "Polsterung" wird mit einer Art Gummizug nach unten gezogen und drückt ständig auf den Kopf. Das ist unangenehm. Ich würde mir ein glattes Band ohne Polsterung wünschen und statt des Gummizuges eine Rastung, die dort stehen bleibt, wo man sie einstellt. So machen es Sony und Beyerdynamic. Es funktioniert gut und es ist sehr angenehm. Offenbar haben hier die Designer bei AKG einen Sieg über die Praktiker davongetragen.
Zur Beruhigung der Leser: Ich habe natürlich einen Weg gefunden wie ich meinem Kopf diese "Tortur" einigermaßen ersparen kann. Zu Hause ist nämlich der AKG zu meinem Lieblingskopfhörer geworden. Unterwegs bei den Aufnahmen verwende ich den Sony. Als geschlossener Kopfhörer schirmt er mich von den Umgebungsgeräuschen ab, seinem brillanten Klang entgeht nichts und er braucht wenig Platz dank seiner genialen Faltmöglichkeit. So hat im Leben alles seinen Sinn und seine Berechtigung!
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